Das Gedächtnis der Natur

Hintergründe der Miasmatik nach Samuel Hahnemann
– im Vergleich mit dem holistischen Konzept der morphischen Felder
Unsere Welt ist keine mechanistische und fragmentierte Welt, sondern ein großes Netzwerk, in dem alles Lebendige eingebunden ist. Es ist die Welt der Holos, wo kontinuierliche Felder getrennte Teilchen vereinen.

Jedes Lebewesen, egal ob Mensch oder Hund, hat von seinen Vorfahren über morphische Resonanz Krankheitsinformationen übertragen bekommen, an denen die Vorfahren erkrankt waren. Sie werden von Generation zu Generation weitergereicht.

Das muss nicht bedeuten, dass die folgenden Generationen an denselben Krankheiten erkranken oder dieselben Mängel oder Schwächen zeigen, aber eines ist sicher: Nach homöopathischen (und physikalischen) Grundregeln sind alle Nachfahren Träger dieser Defekte oder Krankheiten, ob sie zum Ausbruch kommen oder nicht. Man spricht von einer Disposition, wenn bestimmte Merkmale einer Sippe wieder zum Vorschein kommen.

In der homöopathischen Heilkunde gibt es ein Verfahren, das díese Kausalkette unterbricht. Bekannt ist diese Therapie als “Eugenische Kur”. Wird eine Verpaarung geplant, nimmt man sich die Ahnenreihe sowohl der Hündin als auch des vorgesehenen Rüden zur Hand und schaut sich die Vorfahren auf Krankheiten oder erbliche Merkmale und besondere Schwächen durch.

Dann wird eine individuelle Kur homöopathischer Einzelmittel zusammengestellt, die nach dem Simile-Prinzip der Homöopathie, “Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen”, der Hündin während der Trächtigkeit verabreicht wird. Das außergewöhnliche an diesem Verfahren ist, man verabreicht einem Informationsträger der Gegenwart – als letztes Glied der Kette der Ahnenreihe – , nämlich der trächtigen Hündin, die entsprechenden Heilmittel.

Erinnerungs- und Gedächtnisfelder

Neue Forschungen in der Biologie, der Physik und der Soziologie bestätigen in erstaunlicher Weise, was Hahnemann ohne wissenschaftliche Forschungen erkannt hatte. Modernen Theorien zufolge leben alle Lebewesen in Gruppenfeldern bzw. artspezifischen Feldern, die als Informationsträger alle Inhalte wie auf einer Festplatte gespeichert haben.

Nichts geht verloren, das Feld kumuliert die einfließenden Einzeldaten, modifiziert und strukturiert sich mit jeder Veränderung neu. Jede neue Generation bezieht sich per Resonanz auf die gespeicherten Daten. Dabei spielt die Zeit zwischen Feldgründung und der Istzeit keine Rolle. Zum besseren Verständnis ein Auszug aus dem Buch “Das Gedächtnis der Natur”:

Felder, Materie und morphische Resonanz

Morphische Resonanz ist um so spezifischer und wirksamer, je ähnlicher die in Resonanz stehenden Muster sind. Besonders spezifisch ist natürlich die Resonanz eines Organismus mit seinen eigenen, früheren Zuständen, vor allem kurzzeitig zurückliegenden. Diese Eigenresonanz stabilisiert den Organismus in seiner charakteristischen, usprünglichen Form.

Der Begriff “Resonanz” definiert ja eine Beziehung zwischen mindestens zwei Schwingungsmustern und ein solches Schwingungsmuster unterliegt nicht der Zeit. Vergangenheit und Gegenwart sind für Resonanzen bedeutungslos, die Leitung steht, solange die Resonanz besteht.

Dieses allgemeine Prinzip gilt natürlich für alle Arten von morphischen Erinnerungsfeldern. Quantenmateriefelder haben eine Feldschwingung (eine bestimmte Gruppenfrequenz), diese bildet den Grund für alle darin bestehenden Quanten (Wellen) und Teilchen. Man wird durch Resonanz Mitglied dieser Gruppe, modifiziert, verändert und stabilisiert sie zugleich.

Vergangenheit ist gespeicherte Information und damit Teil der Gruppenfrequenz, sie stabilisiert das Feld in der Gegenwart. Das Fortbestehen von Materie beruht auf beständiger Resonanz mit ihrer eigenen Vergangenheit. Das gilt vom Elektron bis hin zum Elefanten. Jede physische Einheit ist gemäß Resonanz mit dem Gruppenfeld verbunden. Oder anders ausgedrückt: Alle Organismen sind dynamische Strukturen, die sich unter dem Einfluss ihrer eigenen, vergangenen Zustände beständig neu erschaffen.

Lebendige Organismen vererben also nicht nur Gene an ihre Nachkommen, sondern auch morphische Felder. Vererbung beruht gleichermaßen auf Genen und auf morphische Resonanz. Die herkömmliche Theorie bemüht sich, sämtliche erbliche Merkmale in den Genen unterzubringen. Die Wörter erblich und genetisch werden synonym verwendet.

Tatsächlich ist die DNS das einzige, wovon mit Sicherheit bekannt ist, dass sie vererbt wird. Die DNS spielt natürlich eine wesentliche Rolle für die Entwicklung und Funktion eines individuellen Organismus. Doch die Formen der Zellen, Gewebe, Organe und des gesamten Organismus werden nicht durch die DNS erzeugt, sondern durch morphische Resonanz mit dem zugrundeliegenden Feld. Auch erbliche Verhaltensmerkmale werden von morphischen Feldern organisiert. Sich entwickelnde Organismen hängen somit von Feldern ab, auf die sie abgestimmt oder eingestellt sind.

Bringen wir nun beide Erkenntnistheorien auf einen gleichen Nenner, so deckt sich die Miasmatik von Hahnemann mit den Erklärungsmodellen der Quantenbiologie der Neuzeit. Seine Aussage, dass die Krankheiten der Vorfahren nicht durch deren Tod ausgelöscht werden, sondern weiterhin als feinstofflicher, erblicher Fingerabdruck des Einzelindividuums im Feld der Spezies gespeichert bleibt und die Nachkommen beeinflusst, kann heute mit physikalischen und biologischen Gesetzen erklärt werden.

Lösungsansätze

Nicht dem Einzeltier, sondern dem Gruppenfeld gilt also unsere Aufmerksamkeit, wenn wir die homöopathische Kur zum Einsatz bringen. Jedes Individuum, welches nach der Similie-Regel die Heilmittel der drei Miasmen verabreicht bekommt, sendet die reparierten Biosignale per Wechselwirkung zum Gruppenfeld zurück und modifiziert die Feldschwingung.

Sich entwickelnde Nachkommen profitieren vom “Update” der Software und haben bessere Entwicklungschancen. Führt man das über Generationen fort, steigt die Konstitution und Vitalität und die Krankheitsanfälligkeit sinkt. Es ist wie beim russischen Roulette, wo anfangs 3 Patronen im Lauf waren, sinkt nach jeder Runde die Trefferquote. Wo keine Patrone mehr ist, kann auch keine Resonanz mehr erfolgen. Die Chancen gesund zu bleiben erhöht sich mit jeder Generation.

Praktische Anwendungsmöglichkeiten

Die eugenische Kur gemäß der klassischen Homöopathie wird aus hochpotenzierten Einzelmitteln zusammengestellt. Zur Anwendung kommen Sulfur, Luesinum, Medorrhinum, Calcium Carbonicum, Thuja, Silicea, ferner Mercurius, Phosphorus und andere. Je nachdem, was für ein Krankheitsbild im Vordergrund steht. Die klassische Homöopathie hat aber ihre Grenzen. Im Zeitalter der Biofrequenztechniken ist es heute möglich geworden, viel spezifischer auf die einzelnen Symptomatiken einzugehen, wobei die Klassiker nicht an Bedeutung verloren haben.

Praktische Aufzeichnungen über mehrere Generationen haben eine merkliche Verbesserung des Allgemeinbefindens und des Gesundheitsstatus der Nachkommen erbracht.

Die eugenische Kur ist Bestandteil unseres ganzheitlichen Zuchtkonzepts. Wer darüber mehr erfahren möchte oder die homöopathische Kur in der Zucht einsetzen möchte, erfährt mehr darüber in unserem Kursprogramm.